Gebäudeversicherungen
Jede Immobilie, egal ob Eigenheim oder Industrieobjekt, gehört versichert. Denn zum einen gibt es viele Gefahren, die der Immobilie schaden können, zum anderen zählen hierunter auch Risiken, die häufig einen Totalschaden hervorrufen, der schließlich den finanziellen Ruin der Privatperson oder des Gewerbes bedeuten kann. Im Beispiel eines Investitionsobjektes würde dadurch die Rendite des Immobilienfonds gefährdet werden.

Damit dem nicht so ist, gibt es Versicherungen, welche das Gebäude und mit ihm fest verbundene Gegenstände oder bewegliche Dinge innerhalb des versicherten Objekts versichern. Im Privatbereich sind das die Wohngebäudeversicherung und die Hausratversicherung. Letztere stellt die beliebteste deutsche Versicherung dar, die in fast jedem Haushalt vertreten ist. Versichert sind standardmäßig die Gefahren Feuer, Sturm, Hagel, Blitzschlag und Leitungswasser. Wer jedoch in einer Gegend wohnt, in welcher Erdrutsche, Lawinen, heftige Schneemassen (Schneebruchschäden), Hochwasser bzw. Überschwemmungen oder auch seismische Aktivitäten auftreten können, der sollte über den Abschluss einer Elementarversicherung nachdenken. Elementarschäden können auch in einer bestehenden Gebäudeversicherung mitversichert werden.

Im gewerblichen Bereich gibt es die Geschäftsgebäudeversicherung und die Gewerbe- (oder Industrie-)Feuerversicherung. Auch sie schützen versicherte Gebäude auf dem Firmengelände und alles, was hiermit fest verbunden ist, vor den versicherten Gefahren. Darüber hinaus gibt es die Versicherungen, welche die Betriebseinrichtung schützen: Das Pendant zur Hausratversicherung im Privatbereich ist die Inventarversicherung, die auch Betriebsinhaltsversicherung genannt wird. Die Elektronikversicherung schützt die sensible EDV im Unternehmen gegen ähnliche Gefahren und darüber hinaus auch gegen spezifische Risiken, wie ein Sprinkler-Leck.

Eine sehr sinnvolle Ergänzung stellt die Betriebsunterbrechungsversicherung dar. Sollte die Wiederaufnahme des Arbeitsalltags nicht möglich sein, so zahlt die Versicherung die laufenden Fixkosten, wie Miete und Gehälter, aber auch den entgangenen Gewinn sowie notwendige Extrazahlungen durch Schichtarbeit oder Überstundenarbeit. Auch für Maßnahmen, welche den Kundenverlustschaden minimieren sollen, kommt sie auf.

Wem die versicherten Gefahren nicht ausreichen, der kann für sein Unternehmen auch eine EC-Versicherung abschließen. EC steht für „extended coverage“ und meint eine Deckungserweiterung. Deshalb wird die Extended Coverage Versicherung auch schlichtweg als Allgefahren-Versicherung betitelt.
 
Webdesign Privat Gewerblich Kaufen, Verkaufen und Suchen