| Das eigene Fertighaus |
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In der Theorie klingt die Realisierung eines Fertighauses vergleichsweise einfach. Zuerst plant man das Projekt in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Fertighausfirma einmal komplett durch und gibt das Haus nach dem Erhalt der Baugenehmigung in Auftrag. Details, die bei der Grundplanung noch nicht ins Gewicht fielen (Schindeln, Fassade usw.), werden dann bei der Bemusterung festgelegt. Anschließend werden die Einzelteile des Fertighauses industriell vorgefertigt und an die Baustelle geliefert, wo auch die Endmontage stattfindet. Im Anschluss bleibt noch Zeit für die Feinheiten und schon kann man einziehen. Prinzipiell ist das zwar der Ablauf des Bauprozesses, doch ganz so einfach ist der Fertighausbau dann doch nicht! Die Tücken der PlanungNeben den Punkten, die bei jedem Hausbau beachtet werden müssen (dazu kann man sich zum Beispiel auf http://www.immo-partner.de/ informieren), gibt es beim Bau eines Fertighauses einige signifikante Unterschiede. Einer der großen Unterschiede zum normalen Hausbau ist die diffizile Planung, die gewährleisten muss, damit das Haus auch auf der Baustelle zusammengesetzt werden kann und alle Teile vorhanden und passend sind. Dieser erhöhte Planungsaufwand, der natürlich auch mit einem höheren Risiko verbunden ist, wird meistens durch Standardisierung ausgeglichen. Während dann die Teile des Hauses vom Hersteller produziert werden, muss parallel dazu der Baugrund vorbereitet werden. Das Fundament kann auch bereits ausgehoben werden und gegebenenfalls ist dann auch noch Zeit und Gelegenheit für Kellerräume oder die sogenannte Sohlplatte. Weitere RisikenBei Fertighäusern der älteren Generation macht sich ein vergleichsweise höherer Wertverlust gegenüber konventionellen Häusern bemerkbar. Im Durchschnitt zahlt man für ein Holzfertighaus auch höhere Versicherungsprämien, da von den Versicherungen beispielsweise das Brandrisiko höher eingestuft wird. Fertighäuser aus Massivbaustoffen und neuartige Fertighäuser, wie das Haus aus Styroporsteinen, sind davon nicht betroffen. Ebenfalls bei Holzhäusern ist die Lebensdauer der technischen Komponenten geringer als bei den Massivbauten. Die verschiedenen ArtenBei Fertighäusern unterscheidet man zwischen mehreren Arten. Zum einen gibt es die Bausatzhäuser, bei denen der Bauherr selbst die Montage der Einzelteile übernimmt. Deswegen zählen Bausatzhäuser auch nicht mehr zu den klassischen Fertighäusern. Beim sogenannten Ausbauhaus werden alle Grundelemente des Hauses von der Fertighausfirma montiert und der Bauherr übernimmt im Anschluss den Innenausbau. Es ist aber auch möglich, dass der Bauherr nur einen Teil des Innenausbaus selbst macht, je nachdem auf welches Angebot man sich einigt. Das schlüsselfertige Haus wird meist bezugsfertig übergeben. Der Begriff Schlüsselfertig ist allerdings nicht gesetzlich definiert. Es kommt also auch hier darauf an, wie das Angebot der Fertighausfirma ausgearbeitet ist und das wiederum ist auch abhängig von der Liquidität des Bauherren. Der Grad der Vorfertigung, inklusive des Anschlusses von Wasser, Strom und Heizung, kann sich je nach Baufirma und Bauherrn stark unterscheiden. Informationen zur Hausfinanzierung gibt es übrigens auch auf http://www.immo-partner.de/. Fertighäuser, die standardisiert sind, bieten natürlich auch weniger Raum für individuelle Ideen oder architektonische Besonderheiten. Was das betrifft, bieten viele Fertighausfirmen ihren Kunden mittlerweile auch Angebote, bei denen der Bauherr (natürlich in Zusammenarbeit mit einem Architekten) eigene Wünsche und Designs realisieren kann. |